Die Laufveranstaltung ist eine der bestorganisiertesten Marathons.
Dennoch gibt es Optimierungsbedarf.
- Die Webseite sollte auf das Programmheft zur Läuferinformation hinweisen. Die Webseite ist schließlich für viele erste Informationsquelle.
- Pacer sollen sich laut Anweisung unbedingt in den Startblock auf der Nummer einsortieren. Leider war bei mir der Block falsch eingetragen, und den Pacerkoordinator vor Ort informiert, wurde ich informiert, ich könne mich selbst einsortieren, denn ich sei ja schließlich erfahren.
- Wenn HM und Marathostrecke zusammengeführt wird, kann es Kollisionen geben aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
- Der wichtigste Punkt: Marathonläufer brauchen im Ziel eher Delikates. Sie haben 3-6 Stunden nur Zucker zugenommen und was gibts es im Ziel: Kuchen, Säfte, Müsliriegel, Teilchen, kein Bier, dafür Salzstangen. Da kann man sich viel von Ultramarathon-Verpflegungspunkten anschauen, wo es Gurken, Pizza, belegte Brote etc. gibt.
- Warum muss ein Pacer ein Foto von der Anmeldeliste machen und zeigen, bevor er seine Startnummer bekommt, obwohl ich ihm die Startnummer genannt hatte? Bedeutete für mich zweimal anstellen und unnötigen Zeitverlust auf beiden Seiten.
Schöne Punkte sind
- das Läufer-Mahazin
- die Strecke, die sehr abwechlungsreich ist.
- die Sightseeing-Läufe
- der inkludierte Transfer, per Schiff oder Bahn
- Gesundheitssymposium, wobei man hier Sitzfleisch haben sollte.
Ich habe insgesamt den Eindruck, dass
Ich war als 3:15 Pacer eingeteilt. Start war um 9:45. Aus irgendwelchen Gründen ist bei der Funktion PacerPro auf meiner Uhr die Aufnahme um 9:40 gestartet worden. Dadurch hat mir die Uhr die falsche Durchschnittspace berechnet. Ich habe die Strecke abgespeichert und dann neu gestartet und von da an ging es für die restlichen Kilometer. 4:34 musste ich laufen, 4:33 waren es. Allerdings hatte ich 7 km anfangs blindflug, was im Nachhinein zu 4:27 min / km geführt hat. Ein gewaltiger Puffer. Die Zielzeit 3:11:18. 2:45 schneller als optimal.
Interessant finde ich die Platzierung im zeitlichen Verlauf. Am Start lief ich als 1081er über die Startmessung. Auf 10 km war ich 135er. Bei 21km waren es 133. Dann setzte das große Sterben ein. Bei 30km war meine Position 122. Im Ziel 100.
Meine Gruppe ist auch auseinandergebrochen und dann völlig aufgelöst. Für mich selbst lief es nicht gut. Ich bin so froh, dass ich heute nicht Bestzeit laufen wollte. Ich hatte schon während den letzten 7km immer mal wieder Andeutungen in Form von kurzen Stichen, dass es den Beinen reicht.
Katastrophe war dann der Gang. Vom Bahnhof Dornbirn zur Ferienwohnung. 1km. Ich ging nicht optimal, weil Google Maps für Fußgänger nichts taugt. Waren bestimmt 2km am Ende. Doch ich musste wie ein 100-Jähriger jede Sitzgelegenheiten zwischendurch nutzen. Mir wurde schwummerig und die Augen zeigten verschwommenes Bild. Ich brauchte 40min, um dann in der Ferienwohnung ins Bett zu fallen. Nach 5 Minuten, also nach Dusche, etwas Essen und Trinken, war alles normal. Allerdings kommt die Rechnung morgen. Nächstes Jahr werde, so glaub ich, überwiegend Halbmarathons laufen. Die sind gesünder. Oft unterscheidet sich die Medaille nur durch die Farbe des Bandes. Manchmal wird in Städten nur HM angeboten. Jedenfalls sind diese gesundheitlich verträglicher. Trailläufe sind natürlich auch prima. Wir werden sehen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen